Naht
Die Naht ist nicht nur integraler Bestandteil des Handschuhes, sondern setzt oft auch modisch Akzente – mal dezent Ton in Ton, mal als kräftige Kontrastfarbe. Um die Beweglichkeit der Finger nicht zu beeinträchtigen sitzt die Naht bei Handschuhen enger als dies bei anderen Kleidungsstücken nötig ist. Hier finden sie die wichtigsten Nahtarten:
Handnaht
Die Handnaht wird auch heute noch Stich für Stich mit Nadel und Seidenfaden, ohne jede maschinelle Hilfe, ausgeführt. Daher benötigt selbst eine geübte Näherin zwei bis drei Stunden, um ein einzelnes Paar Handschuhe fertig zu nähen.
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Maschinennahtarten:
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Steppnaht
Die Steppnaht ist die feinste und eleganteste Nahtart, bei der nur eine Lederkante sichtbar ist. Nur noch wenige erfahrene Näherinnen in Europa beherrschen die eigens dafür konstruierte Spezialnähmaschine, deren Säule dünn ist wie ein Bleistift.
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Linksnaht
Bei der Linksnaht, auch französische Art genannt, wird der ganze Handschuh von links, also von der Innenseite, genäht. Nach dem Nähen wird der Handschuh auf die rechte Seite gestülpt, wodurch die eigentliche Naht dann nicht mehr zu sehen ist. Diese Nahtart lässt den Handschuh besonders schlank erscheinen.
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Laschnaht
Die Laschnaht gibt es in einer fein- und einer grobstichigen Ausfuehrung. Diese Nahtart findet meist bei sportlichen Handschuhmodellen Verwendung. Bei der Laschnaht sind zwei Lederkanten sichtbar.
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Wickelnaht
Bei der Wickelnaht werden Schlingen über die Nahtkante gezogen. Diese besonders kräftige Maschinennahtart gibt es in einfacher Ausführung oder mit doppeltem Faden und eignet sich besonders um Farbkontraste hervorzuheben.
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